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Neue Basis-Rente birgt Risiko von Falschberatungen

Die Verbraucherzentralen befürchten eine Vielzahl von Falschberatungen bei der neu geschaffen Basis-Rente. Der Grund ist die so genannte Günstigerprüfung durch das Finanzamt. Diese kann dazu führen, dass die steuerliche Förderung der Basis-Rente insbesondere in den ersten Jahren ganz oder teilweise verpufft. Betroffen sind insbesondere Selbstständige, die anfänglich eigentlich die hauptsächlichen Adressaten der neuen Rente sein sollten.

Die staatliche Förderung der neuen Basis-Rente – nach ihrem „Erfinder“ auch „Rürup“-Rente genannt – erfolgt über die Steuer. Grundsätzlich ist dabei folgendes vorgesehen: Einzahlungen in einen entsprechenden Versicherungsvertrag können bis zu einer bestimmten Höhe steuerlich als Sonderausgaben abgesetzt werden. Im Gegenzug wird dann später die Rente voll besteuert. Da die gleiche Regelung für die Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung eingeführt wird und eine solche Umstellung auf einen Schlag dem Staat zu teuer käme, wurde eine Übergangsregelung vorgesehen. Einzahlungen in die Basis-Rente können in 2005 nur zu 60 Prozent abgesetzt werden. Erst in den Folgejahren steigt der abzugsfähige Betrag – und zwar in 2006 auf 62 Prozent, in 2007 auf 64 Prozent und so weiter. Voll absetzbar sind die begünstigten Aufwendungen daher erst ab dem Jahr 2025.

Im Gegenzug ist vorgesehen, dass die ausgezahlten Basis-Renten erst ab dem Rentenbeginn im Jahr 2040 voll besteuert werden. Wer früher in Rente geht, erhält einen lebenslangen Freibetrag, der vom Jahr des Rentenbeginns abhängt. In 2005 sind dies 50 Prozent der Anfangsrente, in 2006 48 Prozent und so weiter bis 20 Prozent in 2020. Danach sinkt der Satz für den lebenslangen Freibetrag jährlich um einen Prozentpunkt, bis er in 2040 schließlich Null Prozent erreicht.

Ein erstes Problem der Basis-Rente liegt nun darin, dass in der Übergangszeit die steuerliche Entlastung in der Einzahlungsphase und die steuerliche Belastung in der Auszahlungsphase nicht deckungsgleich sind. Es kann daher sein, dass beispielsweise im Durchschnitt nur 88 Prozent der Einzahlungen steuerlich abgesetzt werden können, später aber 100 Prozent der Rente zu versteuern sind.

Hinzu kommt, dass das Finanzamt bis 2019 automatisch prüft, ob die ab 2005 oder die bis 2004 geltenden steuerlichen Absetzmöglichkeiten von Vorsorgeaufwendungen günstiger sind. Die Variante mit der höheren Steuerersparnis wird dann angewandt. Nach altem Recht konnte ein allein stehender Selbständiger bis zu 5.069 Euro für Vorsorgeaufwendungen absetzen.

Zahlt er in 2005 nun beispielsweise 4.000 Euro in eine zusätzliche Basis-Rente ein, könnte er nach neuem Recht – zusammen mit einem Freibetrag von 2.400 Euro für Sonstige Vorsorgeaufwendungen – lediglich 4.800 Euro absetzen. Es würde daher das alte Recht angewandt und die steuerliche Wirkung der zusätzlichen Einzahlung in die Basis-Rente wäre gleich Null. Trotzdem würde die spätere Rente aber besteuert! Zahlt er 6.000 Euro in die neue Rente ein, könnte er 3600 Euro für die Basis-Rente plus 2.400 Euro Sonstige Vorsorgeaufwendungen geltend machen – und dementsprechend nach neuem Recht 6.000 Euro absetzen. Dieses käme dann zur Anwendung. Aber das sind gerade mal 931 Euro mehr als nach altem Recht. Die Förderung läge somit in 2005 nicht bei 60 Prozent, sondern lediglich bei rund 13 Prozent der Einzahlungen in die Basis-Rente. In den folgenden Jahren und insbesondere ab 2011 wird diese Verpuffung der steuerlichen Förderung zwar nach und nach abgebaut. Doch unterm Strich ist die Förderung vergleichsweise minimal, was sich negativ auf die Rentabilität der Basis-Rente auswirkt.

Über dieses Problem wird im Vertrieb vielfach nicht oder nicht richtig aufgeklärt. Wenn überhaupt, dann wird ausgerechnet, ob der Abschluss einer Basis-Rente einen zusätzlichen Steuerabzug bringt. Entscheidend ist aber das Verhältnis von zusätzlichem Aufwand und zusätzlichem Steuerabzug! Gerade Selbstständige sollten daher unbedingt von ihrem Steuerberater prüfen lassen, ob die Basis-Rente für sie (schon) Sinn macht. Wurde bei einem schon abgeschlossenen Vertrag nicht richtig beraten, sollte die Aufhebung gefordert werden.